Dieses Venture Capital (Kurzform: VC) landet in den allermeisten Fällen bei sehr jungen Unternehmen und fungiert nicht wie ein klassischer Kredit bei einer Bank, sondern ist eher als eine Art Entwicklungshilfe für größeres und schnelleres Wachstum anzusehen. Der Kapitalgeber, oder auch Venture-Capitalist genannt, geht bei der Investition bewusst das hohe Risiko ein, dass das Unternehmen mit seiner Geschäftsidee auch scheitern kann und das investierte Geld verloren geht. Wenn es aber mit dem Unternehmen durch die Finanzspritze dauerhaft nach oben geht, profitiert der Venture-Capitalist in hohem Maß und er kann sein Investment vervielfachen.

Kleine Faustregel: Für eine gute Gewinnquote benötigt ein Venture-Capitalist ungefähr 3 von 10 Investments, die sehr erfolgreich verlaufen.

Im Gegensatz zu Kreditinstituten kann ein Venture Capital Geber aber nicht nur monetäre Unterstützung bereitstellen. Oftmals werden auch Ressourcen wie beispielsweise in der Logistik oder Marketing bereitgestellt, um die jungen Unternehmen zu unterstützen. Auch das Know-How und die Erfahrungen des Venture-Capitalist sind Erfolgsfaktoren, die nicht außer Acht gelassen werden dürfen.


Bei der Venture Capital Finanzierung unterscheidet man zwischen drei Stufen, den sogenannten Stages:

1. Seed-Finanzierung: Der Venture Capitalist steigt in der Anfangs- bzw. Seed-Phase des Unternehmens ein – die Stufe mit dem höchsten Risiko für den Investor

2. Early-Stage Finanzierung: Das Unternehmen hat seine Produkte bereits entwickelt, das VC wird nun für die Expansion verwendet

3. Exit: Die Unternehmensanteile werden vom Venture Capitalist wieder an den Gründer verkauft oder ein anderer Investor steigt stattdessen bei dem Unternehmen ein


Bekannte Venture Capital Geber